IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!
Hier klicken und mitmachen!

Es geht doch, Bulldogs!

Brock McBride versenkt den Puck ins leere Graz-Tor zum 3:1-Endstand. Dustin Sylvester (l.) hatte die Vorarbeit geleistet. Foto: gepa

Brock McBride versenkt den Puck ins leere Graz-Tor zum 3:1-Endstand. Dustin Sylvester (l.) hatte die Vorarbeit geleistet. Foto: gepa

Ein hart erkämpfter 3:1-Sieg gegen Graz beendete eine Niederlagenserie.

Dornbirn. (VN-abr) Weder 18 Strafminuten noch ein blitzschneller Ausgleich innerhalb von 27 Sekunden verhinderten den ersten Dornbirn-Sieg nach sieben Niederlagen. Gegen Graz feierten die Bulldogs einen 3:1-Erfolg. „Das ist ein ganz großer Brocken, der uns da von den Schultern gefallen ist“, schnaufte Kevin Macierzynski tief durch. Teamkollege Brock McBride entschied mit zwei Treffern im Schlussabschnitt das Spiel. „Ein Sieg im richtigen Moment. Wir haben gezeigt, dass wir es können. Schön, dass es mit den ersten Toren geklappt hat“, zeigte sich der Routinier zufrieden. Den letzten Sieg holten die Messestädter am 28. Oktober gegen Innsbruck. Genau dort startet morgen für den DEC eine Serie von drei Auswärtsspielen. Um 17.30 Uhr treffen die Bulldogs im Westderby auf die Haie. Gegen den Tabellenvierten hängen die Früchte auswärts aber besonders hoch, den letzten Sieg im Haibecken holte der DEC vor über zweieinhalb Jahren.

Ausgleich weggesteckt

Bereits zum dritten Mal trafen die beiden Teams in der heurigen Saison aufeinander. In den ersten beiden kassierten die Bulldogs neun Gegentreffer. Sieben der neun Tore erzielten die 99ers im zweiten Abschnitt. Aus Sicht der Murstädter schien sich das dritte Duell genau in diese Richtung zu entwickeln, denn Abschnitt eins verlief torlos. Die Stangenschüsse von DEC-Crack Nick Craword (15.) und des Grazers Evan Brophey (18.) zählten zum Gefährlichsten im ersten Drittel. Die Messestädter ließen sich aber nicht die Schneid abkaufen. Lediglich die chronische Schwäche bei der Chancenauswertung stand einer Führung im Weg, alleine Jamie Arniel hätte rund um die 30. Minute schon zweimal treffen müssen. Doch im Grazer Tor stand mit Sebastian Dahm nicht irgendwer, sondern der momentan zweibeste Goalie der Liga. Doch auch solche Kapazunder machen Fehler. In der 34. Minute konnte es Matt Siddall im ersten Moment selbst nicht glauben, dass sein Schuss den dänischen Teamtorhüter zum 1:0 passierte. Doch dies war nur ein kurzer Moment der Freude, 27 Sekunden später hob 99ers-Verteidiger Peter Weihager die Scheibe über Florian Hardy zum 1:1 in die Maschen. Was folgte, war ein Geduldsspiel. Dornbirn drückte und die Steirer lauerten auf den entscheidenden Fehler. Doch diesen machten die Gäste in der 54. Minute. In Überzahl verloren sie die Scheibe und McBride war auf und davon und trug sich erstmals in die Dornbirner Torschützenliste ein. Sechs Minuten später legte McBride nach und fixierte mit einem empty-net-Treffer den Sieg.

Wir waren besser, haben es endlich über die Spielzeit gebracht.

DAve MacQueen
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.