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Altach erwartet Meisterprüfung

von Christian Adam
Nach dem Abschlusstraining heute Vormittag treten die Spieler des Cashpoint SCR Altach die Reise nach Salzburg an. Foto: steurer

Nach dem Abschlusstraining heute Vormittag treten die Spieler des Cashpoint SCR Altach die Reise nach Salzburg an. Foto: steurer

Sie mischen die Liga auf, doch in Salzburg sieht man der Partie gelassen entgegen.

Altach. Die Worte aus Altach – „Endlich stehen wir dort, wo wir auch hin wollten“ (Werner Grabherr) – kontert Salzburg-Spieler Andreas Ulmer auf seine Weise. „Wir haben den stärkeren Kader, haben sehr gute Spieler.“ Die Antwort darauf gibt die Partie am Samstag (18.30 Uhr), wenn die Cashpoint-Elf beim Double-Sieger aus der Mozartstadt antritt. Für Altach, das bislang eine überragende Herbstsaison spielt, quasi die Abschlussprüfung, eine Art Meisterprüfung. Bei einem ergebnistechnischen „Gut“ winkt nicht nur der Herbstmeistertitel, auch der nächste Rekord könnte gebrochen werden. 21 Punkte holten die Altacher in der Europacup-Saison im dritten Meisterschaftsquartal. Derzeit hält die Elf von Trainer Werner Grabherr bei 20 Zählern, bei einem noch ausständigen Match.

Die Ruhe vor dem Sturm? Mitnichten, wie auch ein Blick zurück auf die Nacht der Rückkehr an die Tabellenspitze zeigt. Während Lukas Jäger den Sprung auf Platz eins zusammen mit Emanuel Schreiner, Jan Zwischenbrugger, Martin Harrer und Christian Schilling live vor dem TV mitverfolgte, wollte Torhüter Andreas Lukse nichts davon wissen. „Es gibt auch andere Dinge als Fußball. Das ist für die Regeneration wichtig“, ist der 29-jährige Teamtorhüter überzeugt. Zumal am Samstag seine Reaktionen wieder gefragt sein werden.

Mit Salzburg nämlich wartet der Meister der letzten drei Jahre auf die Altacher. Nicht zuletzt deshalb sind die Bullen auch für Chefcoach Grabherr der Favorit, wenngleich man derzeit fünf Punkte vor dem Ligakrösus liegt. Verständlich, dass er im Moment noch an der richtigen Taktik bastelt, wenngleich er sich bereits zwei Tage vor dem Spiel auf das Sturmduo Dimitri Oberlin (19)/Nikola Dovedan (22) festgelegt hat. Beide Spieler haben ja Red-Bull-Vergangenheit, beide brennen deshalb ganz besonders auf einen Einsatz. „Sie jetzt nicht auflaufen zu lassen, wäre ein Fehler“, so der 31-jährige Grabherr, der sich das Feuer, das die beiden Angreifer versprühen, zunutze machen möchte. Ob er dem Gegner jedoch den Gefallen einer defensiven Spielweise machen wird, bleibt abzuwaren. Salzburg-Coach Oscar Garcia erwartet zwar eine extrem defensive Altacher Mannschaft, doch bei Nachfrage entlockt diese Annahme Grabherr keine Antwort, sondern vielmehr ein vielsagendes Lächeln.

Anmeldungen zur SCRA-Fanfahrt am Samstag nach Salzburg unter patriots@altachfans.at

Sie jetzt nicht auflaufen zu lassen, das wäre ein Fehler.

Werner Grabherr
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