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Das „Mädl von der Alm“ hat Spaß

Christina Ager zeigte im Abfahrtstraining von Lake Louise mit einer Bestzeit auf.  Foto: gepa

Christina Ager zeigte im Abfahrtstraining von Lake Louise mit einer Bestzeit auf. Foto: gepa

Christina Ager überraschte vor dem Speed-Auftakt im Damen-Weltcup in Lake Louise.

Lake Louise. Vor den ersten Speed-Rennen des alpinen Damen-Weltcups hat sich eine Österreicherin wie aus dem Nichts in die Anwärterinnen auf einen Spitzenplatz gefahren. Christina Ager markierte im zweiten Übungslauf von Lake Louise Bestzeit und das mit keiner einzigen Weltcup-Abfahrt in den Beinen. Sie ist eine der ÖSV-Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden in den kanadischen Rocky Mountains.

Stärken im Slalom

Ager ist eher als Slalom-Fahrerin bekannt, im November 2013 in Levi war sie 18-jährig auf Rang vier gekurvt. Auf Abfahrten waren Europacup-Rennen die höchste Ebene, auf der sie bisher unterwegs war. Nach Lake Louise war sie mit dem Wissen gekommen, sich ihren Platz im österreichischen Rennaufgebot erst erfahren zu müssen. Mit der Trainingsbestzeit gab die 21-Jährige die bestmögliche Empfehlung dafür ab.

Sie möchte sich aber auch gar nicht auf eine Disziplin festlegen lassen. „Ich denke nicht viel nach, ob Slalom oder Speed“, sagte Ager. „Mir taugt Super-G, mir taugt Abfahrt. Das macht wahnsinnig viel Spaß.“ Wobei „das Mädel von der Alm“, wie sie sich selbst auf ihrer Homepage www.christina-ager.at bezeichnet, einräumt, dass ihr die Technik in den schnellen Disziplinen viel Positives bringt.

Im Streben nach dem Sieg in den beiden Abfahrten am Freitag und Samstag sowie im Super-G (Sonntag,) bietet sich durch die Abwesenheit von Lindsey Vonn auf deren Hausstrecke aufgrund ihres Oberarmbruchs vielen eine bis zum Karriere-Ende der US-Amerikanerin vielleicht einmalige Chance. Dadurch wird auch Mikaela Shiffrin mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Gut unter Zugzwang

Unter Zugzwang ist aber eher Lara Gut. Auch wenn der Damen-Weltcup gerade erst einmal vier Rennen alt ist und die alle im Technikbereich angesiedelt waren, sollte sie dieses Wochenende nutzen, um den Rückstand auf Leaderin Shiffrin im Gesamt-Weltcup von 225 Zählern entscheidend zu reduzieren. „Es ist fein, wieder die langen Latten anschnallen zu können“, freut sich die Schweizerin auf den ersten schnellen Bewerb.

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