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Die Festung Wals muss fallen

Raphael Jäger und Co. wollen ihre Gegner und Chance für den Meistertitel am Schopf packen. Knobel

Raphael Jäger und Co. wollen ihre Gegner und Chance für den Meistertitel am Schopf packen. Knobel

KSK Klaus greift am Samstag in Wals mit 13-Punkte-Vorsprung nach der neunten Bundesligakrone.

Klaus. (VN-jd) 25 Saisonen sind seit dem letzten Coup des KSK Klaus in der 1. Ringer-Bundesliga ins Land gezogen. Seit 1991 gab es acht Vizemeistertitel und neun dritte Plätze für die Staffeln der Winzergemeinde. Mit dem 36:23-Heim­triumph im Final-Hinkampf über Rekordmeister Wals wurde zwar die Türe für den Gewinn der neunten Bundesliga­krone weit geöffnet, für KSK-Sportchef Bernd Ritter ist die Messe aber noch nicht gelesen: „Natürlich ist das Ergebnis aus dem Hinkampf eine mehr als erfreuliche Momentaufnahme. Doch wir haben den Meisterpokal noch nicht in den Händen. Damit die Festung Wals fällt, müssen wir ganz sicher noch einmal eine Galavorstellung abliefern.“

Einen kühlen Kopf behalten

Der 38-Jährige erwartet im Rückkampf am Samstag (19.30 Uhr) in Wals abermals einen Kampf auf Biegen und Brechen. „Wals wird ganz sicher noch einmal ganz tief in die Trickkiste greifen, um den 31. Ligatitel in der Geschichte bzw. elften in Serie zu holen. Die 13 Punkte Vorsprung erscheinen auf dem Papier als komfortables Polster, doch bei genauer Betrachtung sind es drei oder vier siegreiche Kämpfe, die für den Umschwung sorgen können“, erklärt Ritter.

Der sportliche Leiter des KSK gibt sich keinen Illusionen hin, dass die mit dem Rücken zur Wand stehenden Salzburger aus personeller Sicht ganz sicher mehr Möglichkeiten haben als seine Staffel. „Bei uns sind realistisch betrachtet aufgrund der einsatzbereiten Athleten keine großen Veränderungen bei der Aufstellung möglich. Dagegen verfügt Wals über ein wesentlich breiteres Reservoir. Offen ist nur, ob die zum Teil dafür notwendigen Gewichtsreduktionen sich dann auf der Matte nicht als Bumerang erweisen. Doch wir dürfen uns darüber, was alles sein könnte, nicht zu sehr den Kopf verdrehen lassen. Besonders die Athleten müssen fokussiert bleiben, egal auf welchen Gegner sie treffen. Wichtig wird auch sein, dass wir uns auch von einem möglichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

Die Hoffnung auf den Titelgewinn hat bei Klaus auch die Fans wachgerüttelt. Laut Ritter werden rund 250 Fans nach Wals reisen, um den Athleten lautstark den Rücken zu stärken.

13 Punkte erscheinen auf dem Papier als viel, auf der Matte kann der Vorsprung aber schnell weg sein.

Bernd Ritter Sportwart KSK Klaus

Ringen

1. Bundesliga 2016 Internet: www.ringkampf.at

Finale, Rückkampf

AC Wals I – KSK Klaus I Samstag, 19.30 Uhr, SH Walserfeld

Hinkampf: KSK Klaus I – AC Wals I 36:23 (19:10)

Freistil, 57 kg: Raphael Jäger – Helmut Mühlbacher 3:1 (14:5), 130 kg: Johannes Ludescher – Shota Turashvili 4:0 (3V), 62 kg: Magomed Schuaipov – Zelimkhan Ahmedov 4:0 (14:0), 100 kg: Andrii Vyshar – Amer Hrustanovic 3:1 (6:1), 68 kg: Marco Nigsch – Simon Marchl 1:4 (5:17), 88 kg: Dominic Peter – Amirkhan Visalimov 1:3 (1:9), 77 kg: Ilias Magomadow – Maximilian Ausserleitner 3:1 (7:1).

Griechisch-römisch, 57 kg: Raphael Jäger – Helmut Mühlbacher 4:0 (11:0), 130 kg: Johannes Ludescher – Josef Chugoshvili 1:4 (1:12), 62 kg: Magomed Schuaipov – Zelimkhan Ahmedov 4:1 (13:2), 100 kg: David Halbeisen – Amer Hrustanovic 0:4 (0:12), 68 kg: Marco Nigsch – Christoph Burger 4:0 (SS), 88 kg: Dominic Peter – Markus Ragginger 0:4 (0:12), 77 kg: Peter Nagy – Florian Marchl 4:0 (12:0).

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