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Einen WM-Start ins Visier genommen

von Angelika Kaufmann-Pauger
Bei elf Weltcupstarts erreichte Sprintspezialist Dominik Baldauf drei Mal das Viertelfinale. Foto: verband

Bei elf Weltcupstarts erreichte Sprintspezialist Dominik Baldauf drei Mal das Viertelfinale. Foto: verband

ÖSV-Kader-Langläufer Berchtold und Baldauf mit Auftakt beim FIS-Bewerb in der Ramsau.

seefeld. Mit den FIS-Bewerben in der Ramsau von Freitag bis Sonntag starten die Langläufer Dominik Baldauf und Jasmin Berchtold in die neue Saison. Eine Woche später folgt für Baldauf in Davos der erste Weltcupeinsatz. Im Vorjahr schaffte es der Sulzberger bei elf Sprint-Starts auf höchster Ebene drei Mal ins Viertelfinale. Die beste Platzierung war ein 25. Rang in Lahti. Die Vorbereitung auf die vorolympische Saison ist für den ÖSV-A-Kaderathleten bis Mitte Oktober gut verlaufen, danach stoppten ihn gesundheitliche Probleme aufgrund einer bereits im März erfolgten Nebenhöhlenoperation. „Es war jedoch nichts Gravierendes. Insgesamt konnte ich die Umfänge im Training erhöhen, der Formaufbau stimmt. Denn bis zu meiner Operation im letzten Frühjahr konnte ich im Vergleich mit meinen ÖSV-Kollegen mit Abstand am wenigsten trainieren, da ich oft gesundheitlich angeschlagen war. Daher wurde die Operation notwendig“, blickt der 24-Jährige zurück.

Zuletzt hat Baldauf mit den Nationalteam in Livigno (Ita) Kilometer gesammelt. Als Coaches standen ÖSV-Cheftrainer Gerald Heigl und der Mellauer Ex-Langläufer Alexander Marent als Ko-trainer zur Seite. Baldauf will sich im Sprint-Weltcup etablieren und bei der WM im finnischen Lahti im Februar aufzeigen. „Mit der Qualifikation alleine wäre ich nicht zufrieden. Mein Ziel ist es, im Sprint ins Halbfinale zu kommen“, betont der ehrgeizige Athlet. Als Zollbediensteter profitiert der Bregenzerwälder von sehr guten Rahmenbedingungen. Sieben Monate im Jahr ist Baldauf für den Sport freigestellt. Der Fischer-Athlet, der übrigens auf der Suche nach einem Kopfsponsor ist, will sich mit guten Leistungen für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang empfehlen. Mit der Heim-WM 2019 in Seefeld folgt ein weiteres Highlight.

Erstes Jahr bei den Damen

Für Berchtold sind die Resultate beim Auftakt besonders wichtig, denn die Trainer entscheiden danach über die Beschickung zu den folgenden Weltcup- und Conti-Cuprennen. Die Schwarzenbergerin bestreitet ihre erste Saison in der Damenklasse und hofft mit etwas Glück in diesem Jahr auf ihre Weltcuppremiere. „Es wird ein Anpassungsjahr. Ich möchte mich in Conti-Cup weit vorne präsentieren und mich auf diese Weise für einen Weltcup qualifizieren. Aber ich setze mich nicht unter Druck. Wenn es diese Saison nicht gelingt, dann die nächste“, erläutert die 20-jährige.

Zuletzt hat sie sich mit dem Nationalteam in Saariselkä in Finnland vorbereitet. „Die Bedingungen waren bei minus 15 Grad ideal. Ich fühle mich gut in Form. Unser neuer Koordinator Trond Nystad, ehemaliger Cheftrainer der Norweger, hat uns wertvolle Tipps in Bezug auf Technik und Trainingsgestaltung gegeben. Dies gilt es nun umzusetzen.“

Sechs Damen sind aktuell im ÖSV-Kader, wobei Teresa Stadlober und Nathalie Schwarz fix für den Weltcup gesetzt sind. Für Berchtold, die Jüngste im Kader, ist die Teilnahme an der U-23-WM in Park City vom 22. Februar bis 5. März das große Saisonziel.

<p class="caption">Jasmin Berchtold startet in ihre erste Elitesaison. Foto: hofmeister</p>

Jasmin Berchtold startet in ihre erste Elitesaison. Foto: hofmeister

Ich habe die Umfänge erhöht, der Formaufbau stimmt.

dominik baldauf
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