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Ländle-Power auf Rückraum

Die beiden Vorarlbergerinnen im ÖHB-Frauenteam: Martina Goricanec (l.) und Beate Scheffknecht. Fotos: gepa

Die beiden Vorarlbergerinnen im ÖHB-Frauenteam: Martina Goricanec (l.) und Beate Scheffknecht. Fotos: gepa

Österreichs Hand­ballerinnen haben auf den Färöer Inseln den Einzug in die Play-off-Runde im Visier.

Schwarzach. (VN-jd) Ein Jahr vor der Endrunde (1. bis 17. Dezember 2017) in Deutschland wartet auf Österreichs Frauen-Nationalteam im Handball die erste große Bewährungsprobe. Bei der in Torshavn stattfindenden Gruppe 3 der Qualifikation trifft die Equipe von Teamchef Herbert Müller auf Island (Freitag, 19 Uhr MEZ), Mazedonien (Samstag, 16 Uhr) und zum Abschluss auf Gastgeber Färöer Inseln (Sonntag, 18 Uhr). Um sich ein Ticket für den Play-off-Durchgang im Juni 2017 zu sichern, muss Rot-Weiß-Rot in der Vierergruppe Platz eins oder zwei erreichen. Trotz der drei Niederlagen beim Viernationenturnier vergangene Woche in Tschechien zeigte sich ÖHB-Teamchef Herbert Müller zuversichtlich vor den drei Partien in Torshavn. „Obwohl die letzten Vergleiche gegen Island bzw. Mazedonien schon einige Jahre zurückliegen und man solche Statistiken nicht überbewerten sollte, bin ich guter Dinge, dass wir den Einzug in die Play-off-Runde schaffen. Dies ist auch unserer Anspruch, doch Selbstläufer wird die Sache ganz sicher keiner sein“, betont Müller, der neben seiner Tätigkeit beim ÖHB auch Klubtrainer des Thüringer HC ist.

Auf dem Weg zurück

Und beim Serienmeister Deutschlands spielt mit Beate Scheffknecht auch einer der beiden Vorarlbergerinnen im ÖHB-Aufgebot. Die 26-jährige Lustenauerin, die 82 Länderspiele und 352 Tore zu Buche stehen hat, kommt nach einer längeren Durststrecke, bedingt durch viele Verletzungen, langsam wieder in Schwung. Nach einer hartnäckigen Fußverletzung feierte Scheffknecht vor wenigen Runden ihr Comeback im Trikot des DHB-Rekordmeisters. „Ich habe zwar immer noch Probleme an der Fußsohle und daran wird sich wohl noch einige Zeit nichts ändern. Doch ich werde einfach auf die Zähne beißen und versuchen, meinen Teil zum Gesamterfolg des Teams zu leisten.“

Der zweite Vorarlberger Beitrag beim Kräftemessen in der Hauptstadt der Insel im Nordatlantik ist Martina Goricanec. Die 23-jährige Feldkircherin, seit Beginn der Saison beim Schweizer Spitzenteam LC Brühl St. Gallen unter Vertrag, hat bislang 54 Länderspiele absolviert und dabei 76 Tore erzielt. Goricanec, die zuletzt an einer Zyste in der linken Kniekehle laborierte, will so wie ihre engere Landsfrau Scheffknecht die noch vorhandenen Schmerzen ausblenden und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. „Die Teilnahme am Play-off ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Teams. Für dieses Vorhaben lohnt es sich, Schmerzen in Kauf zu nehmen.“

Tomasini erneut verletzt

Im Gegensatz zu Vorarlbergs Legionärsduo muss Fabienne Tomasini den nächsten rückschlag hinnehmen. Nach einer Knieverletzung im März zog sich die 19-jährige Linkshänderin des SSV Dornbirn-Schoren im Anschluss an das Turnier in Tschechien wie schon in der Sommerpause eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Deshalb muss die Goalgetterin nicht nur in der WM-Qualifikation passen, sie wird dem SSV Schoren auch am 17. Dezember im prestigeträchtigen Ländle-Derby in Feldkirch fehlen.

<p class="caption">Fabienne Tomasini muss verletzt passen. Foto: steurer</p>

Fabienne Tomasini muss verletzt passen. Foto: steurer

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