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Neue Hoffnung im Kampf gegen den Krebs

Bestimmte molekularbiologische Merkmale eines Tumors können über die Wirksamkeit einer medikamentösen Krebstherapie entscheiden. RTS

Bestimmte molekularbiologische Merkmale eines Tumors können über die Wirksamkeit einer medikamentösen Krebstherapie entscheiden. RTS

Rund 50 Patienten aus Österreich konnten bereits Genanalysen für eine optimierte Krebstherapie nutzen.

Boston, Wien. Das in Boston (USA) 2010 gegründete Unternehmen Foundation Medicine ermöglicht als eine der ersten Firmen weltweit einen umfassenden Gen-Analyse-Service für Krebspatienten. In den meisten Fällen wenden sich Ärzte bzw. Patienten an Foundation Medicine, wenn bei den Kranken die herkömmlichen verwendeten Behandlungsstrategien gegen eine Krebserkrankung nicht mehr wirken. Dann soll die molekularbiologische Analyse vielleicht doch noch Medikamente identifizieren helfen, die eine Wirkung haben könnten. Auf der Basis von Tumorgewebeproben oder Blutproben erfolgt in den Labors in Boston binnen einer Woche eine genetische Analyse, welche Hinweise auf die bestmögliche medikamentöse Therapie geben soll.

„Wir wollen jede einzelne Krebserkrankung mit den dafür verantwortlichen Genmutationen verstehen und den Ärzten bessere Voraussetzungen für ihre Therapieentscheidung liefern“, sagte Foundation-Medicine-Geschäftsführer Steven Kafka bei einem vom Schweizer Pharmakonzern Roche organisierten Medienseminar in Boston. So läuft das ab: Pathologen schicken die Proben an das Unternehmen. Die Aufarbeitung und Genanalyse erfolgt binnen fünf bis sieben Tagen. Innerhalb von zwei Wochen erhält der Arzt eine Aufstellung der registrierten genetischen Tumorcharakteristika. Gleichzeitig teilen Spezialisten dem Einsender mit, auf welche Krebsmedikamente der Tumor wohl am besten ansprechen würde. Der behandelnde  Arzt erhält zudem Angaben darüber, wo wissenschaftliche Studien dazu ablaufen, an denen der Patient eventuell teilnehmen könnte.

„Wir haben vor Kurzem den hunderttausendsten Patienten gehabt, für den wir eine Analyse durchgeführt haben“, infromierte Kafka. Für 2016 werden rund 41.000 Analysen erwartet. Aus Österreich gab es bisher rund 50 Proben, die untersucht wurden.

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