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Tank-Zwischenstopp von Pilot ausgelassen

Medllín. Das Flugzeug mit dem brasilianischen Fußballteam Chapecoense an Bord ist wegen Treibstoffmangels abgestürzt. Das teilte die kolumbianische Luftfahrtbehörde auf Basis vorläufiger Untersuchungen am Unglücksort mit. Bei dem Absturz waren 71 Menschen ums Leben gekommen, sechs Insassen überlebten.

„Wir haben Ermittlungen eingeleitet, um herauszufinden, warum es nicht genug Treibstoff gab“, sagte der für Flugsicherheit zuständige Sekretär Freddy Bonilla. Zuvor war der Funkverkehr zwischen Piloten und dem Tower des Flughafens bei Medellín bekannt geworden, der dramatische Szenen kurz vor dem Absturz am Montagabend offenbart. Um 21.49 Uhr (Ortszeit) wurden erstmals die großen Probleme gemeldet. „LaMia 2933 hat einen Totalausfall, Totalausfall der Elektronik, ohne Treibstoff“, sagt der Pilot laut den von Medien veröffentlichten Aufnahmen. Das war wenige Minuten, bevor das Flugzeug vom Radar verschwindet.

Rätsel gibt auf, warum die Maschine zu wenig Treibstoff an Bord hatte. Das Flugzeug vom Typ Avro RJ85 hat eine Reichweite von 2600 Kilometern. Medellín ist rund 2450 Kilometer Luftlinie entfernt.

Der Sohn des gestorbenen Copiloten sagte der Zeitung „El Deber“, es sei ein Stopp im nordbolivianischen
Tropenort Cobija geplant gewesen. Da ein Flug nach Santa Cruz verspätet war, habe der Tankstopp ausfallen müssen, da es bereits dunkel war und die Piste in Cobija keine ausreichende Beleuchtung habe.

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