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Neue Rekorde mit „Schrauben aus Licht“

Wien. Dem Forscherteam um Anton Zeilinger ist es gelungen, zwei neue Rekorde beim Experimentieren mit verdrehten Lichtteilchen aufzustellen. Zum einen konnten sie zeigen, dass die Verdrehung von Licht selbst über eine Distanz von 143 Kilometer aufrechterhalten bleibt, was zukünftige Datenübertragung revolutionieren könnte. Andererseits haben sie es in Zusammenarbeit mit australischen Wissenschaftern geschafft, einzelne Lichtquanten stärker zu verdrehen als je zuvor und diese zudem mit einem zweiten Teilchen zu verschränken. Auch diese Ergebnisse weisen auf in Zukunft mögliche vergrößerte Speichermöglichkeiten auf einzelnen Lichtquanten hin.

Immer wieder überraschen neue Eigenschaften von Licht die Forschungswelt. So kann man Licht etwa in eine korkenzieherartige Form bringen, um sogenannte „Schrauben aus Licht“ zu erzeugen. Das Erstaunliche dabei ist, dass man jedem einzelnen Lichtteilchen, also Photonen, eine im Prinzip beliebige Anzahl an Windungen aufprägen kann. Je größer die Anzahl an Windungen, desto größer die sogenannte Quantenzahl, mit der man das Photon beschreibt. Diese Eigenschaft haben sich nun die Wissenschafter des Vienna Centers for Quantum Science and Technology an der Uni Wien und des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation Wien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in zwei Arbeiten zunutze gemacht und dabei bisherige Rekorde bezüglich der Übertragungsdistanz sowie Größe der Quantenzahl gebrochen.

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